Darstellung der Inhalte bei responsive Designs

Bei sogenannten responsive Designs, also anpassbaren Designs werden die Inhalte je kleiner die Mobilgeräte sind, nicht mehr nebeneinander angezeigt, sondern untereinander. Sie floaten. Bei Inhalten die gesäumt sind von Bildern, Slidern oder von Newseinblendungen und anderen Dingen führt dies dazu, dass der Nutzer unter Umständen bei einem Smartphone sehr weit nach unten scrollen muss bis er an die gewünschten Inhalte gerät.

Grafik Responsive-Design

Aus diesem Grund gibt es bei den meisten Layoutvorlagen die Möglichkeit bei der Darstellung auf einem Smartphone Modulpositionen links, rechts oder oben und unten vom Inhalt auszublenden. Also ganz bewusst Inhalte auszublenden die vom eigentlichen Content ablenken. Etwa ein Slider zu Beginn einer Internetseite oder kleine Bildergalerien links oder rechts vom Inhalt die nicht unbedingt notwendig sind. Dadurch wird auf einem Smartphone nur der eigentliche Inhalt angezeigt während auf einem großen Bildschirm wieder alles zu sehen ist. Responsive Designs passen sich den mobilen Endgeräten an. Je kleiner ein Gerät ist, um so wichtiger wird die Anzeige der relevanten Inhalte auf dem Display.

Schaubild-Modulpositionen

Dies ist ein verkürztes Schaubild das aufzeigt wie die Inhalte um den eigentlichen Content (Component) herum platziert werden können. Normalerweise sind es sehr viel mehr Positionen auf denen man Inhalte einpflegen kann. Zum Beispiel noch die Position für ein Logo und einen darunter befindlichen Slider. Oder auch im Fußbereich eine Position für das Copyright oder ein Footermenü. Wenn diese Modulpositionen leer sind, dann nehmen sie im Layout auch keinen Raum ein. Der eigentliche Content kann dann den gesamten Raum einnehmen. Erst dann, wenn man einem bestimmten Inhalt eine Modulposition zuweist, werden sie dort sichtbar. Auf diese Weise kann man bei jeder einzelnen Unterseite einer Website andere Inhalte auf den Positionen anzeigen. Wird z.B. bei der hier gezeigten Position „top-2a“ mit Inhalt belegt, die anderen von 2b bis top-2c aber leer gelassen, dann nimmt „top-2a“ wieder den gesamten Raum von links nach rechts ein.

Damit ist es möglich mit nur wenigen Mausklicks mit dem CMS Joomla interessante und abwechslungsreiche Internetseiten und Layouts zu gestalten. Jede Unterseite kann anders aussehen und trotzdem noch ein einheitliches Design darstellen. Je mehr Inhalte man hat, umso hilfreicher werden die Modulpositionen bei der Gestaltung sein.

Ich verwende hier auf meiner Startseite nur „Component“, also den eigentlichen Inhaltsbereich, die Position „top“, sowie die Position für das „Logo“. Da ich meine Startseite als Blog verwende, benötige ich die anderen Modulpositionen nicht und habe den ganzen Raum zur Verfügung.

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