Newsletter für die Homepage als Marketinginstrument

Es gibt drei Möglichkeiten Newsletter zu versenden: über Outlook oder ein anderes E-Mail-Programm, oder aber über die Homepage. Im ersten Fall trägt man die Empfänger selbst ein die dafür in Frage kommen. Das kann man auch bei der Verwendung über die Homepage machen. Zusätzlich noch mit der Möglichkeit dass sich User über ein Formular selbst auch einen Newsletter abonnieren können. Oder aber der dritte und noch relativ neuen Fall…Newsletter über eine Cloud, bzw. einen Drittanbieter zu versenden.

Newsletter
Newsletter sind für Firmen ebenso wie Social-Media ein Marketinginstrument. Für kleine Selbständige, Freiberufler oder Handwerker sind schon die Pflege eines Facebook-Accounts ein erheblicher zeitlicher Aufwand wenn es ernsthaft betrieben wird. Gerade deshalb verzichten viele darauf. Den Aufwand für einen regelmäßigen Newsletter kommt daher für die meisten kleinen Handwerker und Selbständige eher nicht in Frage und wird nach unserer Erfahrung auch abgelehnt. Das gilt ganz besonders für Handwerksfirmen oder kleineren Betrieben die in einem regional begrenzten Raum ihre Dienste anbieten. Sie sind in der Regel bekannt und bieten guten Service und Produkte an. Sehr oft findet man die Inhaber als aktive Mitglieder in Vereinen an oder sie sind aktiv in den Städten und Gemeinden als Gemeinderäte tätig. Sie sind das, was man wohl zu Recht als bodenständig bezeichnet. Sie sind örtlich in aller Regel gut vernetzt und betreiben auf diese Weise die beste und effektivste Form des Marketings.

In Frage kommen Newsletter deshalb überwiegend für mittelständische Firmen oder Online-Händler die Waren verkaufen und die für das Marketing extra einen Mitarbeiter abstellen. Oder aber für Freiberufler wie Architekten, Juristen oder Fotografen die auch überregional tätig sein wollen. Dann muss/will man auch überregional wahr genommen werden.

Ob man dabei den Newsletter über die Homepage versendet, über ein E-Mail-Programm oder über einen Drittanbieter ist dabei Ansichtssache. Hinsichtlich der Anmeldung von Usern über ein Formular in der Homepage (kann man auch weglassen) sind die rechtlichen Vorgaben zu beachten um keine Abmahnung zu riskieren. Meine Erfahrung aus den letzten 14 Jahren zeigt allerdings, dass sich kaum ein User bei Homepagebetreibern zum Newsletter anmeldet. Jedenfalls nicht „freiwillig“. Soll heißen…nicht ohne einen Anreiz.

Ich setze Newsletter über die Homepage ein und nicht über einen stationären Rechner. Aber ohne dass man sich über ein Formular anmelden und einen Newsletter abonnieren könnte. Ich will damit nur Kunden, Freunde oder Bekannte erreichen. Zum Beispiel wenn ich im Rahmen einer Wartungsvereinbarung Updates vorgenommen habe und darüber informieren will. Oder aber wenn es Sicherheitsprobleme gibt über die ich schnell und zielgerichtet informieren will. Aber auch um Freiberufler und Freelancer über Änderungen und Neuigkeiten bei mir zu informieren. Da ich diese Newsletter über die Homepage versende, benötige ich keinen stationären Rechner und kann auch dann Newsletter versenden, wenn ich im Urlaub oder beispielsweise auf einer Messe bin.

Für alle die neugierig sind haben ich hier nachfolgend meine Empfehlungen. Ich habe speziell für das CMS Joomla einige Newsletter-Module getestet und bin bei einem hängen geblieben das ich auch hier bei mir installiert habe:

Es ist „acymailing“ für das Joomla-CMS. Zu erreichen über www.acyba.com.

Es gibt eine kostenlose Variante die völlig ausreichend ist sofern man nur informieren und Benachrichtigungen ohne irgendwelche Besonderheiten versenden will. Deutschsprachig und problemlos zu installieren. Es können unterschiedliche Empfängerlisten angelegt werden. Wer lieber ein paar nette Zusatzleistungen haben will, der sollte dann einen der zwei angebotenen Bezahlversionen nehmen. Essential oder Enterprise.

Newsletter Schaubild Backend

Auf dem Schaubild kann man erkennen, dass man die Texte für einen Newsletter in eine Maske eingeben kann die der von MS-Office sehr ähnlich ist. Es kommen also auch Laien sehr gut damit zurecht einen Newsletter abzufassen und zu versenden.

Dann gibt es noch die „Cloud“, bzw. die Möglichkeit den Newsletterversand über einen Drittanbieter vorzunehmen. Das spart Ressourcen auf dem Rechner oder beim Provider.

Anbieter: „Newsletter2Go“. Zu erreichen über www.newsletter2go.de. Bis zu 1000 Emails pro Monat sind kostenlos. Darüber hinaus wird es kostenpflichtig.

Ich habe mir Newsletter2Go angesehen. Es gibt Videos, Webinare, gute Vorlagen und es wird auf die Einhaltung von deutschem Recht geachtet. Allerdings muss man sich damit etwas beschäftigen. Das muss man übrigens auch bei allen CMS-Modulen die es dazu gibt. Es kostet also Zeit. Auch hier gilt: „nichts geht von alleine“. Auch ein Formular für ein CMS wie z. B. für Joomla kann man einbinden. Allerdings sind wir hier sehr schnell an unsere Grenzen gestoßen. Eine Anbindung des Formular-Moduls an Newsletter2Go habe ich nicht geschafft. Hierzu ist ein Code notwendig, den ich leider trotz Anfrage nicht erhalten habe. Weshalb weiß ich nicht. Aber hier kann jeder selbst einmal testen, an einem Webinar teilnehmen oder sich die übersichtlich gestalteten Infos zu Gemüte führen.

Wie immer gilt: Bei Software von Drittanbietern oder CMS-Modulen müssen sich die Webmaster oder Homepagebetreiber an den Hersteller wenden, falls es dazu Fragen gibt.