Portal für Hochzeitsfotografen

Da ich in der Fotocommunity oder auch bei bei Shootings viel mit Fotografen zu tun hatte, kommt immer mal wieder die Frage was besser wäre: eine eigene Homepage oder ein Portal nutzen? Antwort: eine eigene Homepage sollte man als freiberuflicher Fotograf auf jeden Fall haben und wenn es nur als Visitenkarte ist. Darin kann man dann ausgesuchte Galerien seiner Arbeiten einstellen und etwas über sich erzählen. Das hilft schon einmal damit man im Internet unter seinem Namen oder Nikname gefunden wird unter dem man gefunden werden will und seine Referenzen zeigen kann, was für einen Hochzeitsfotografen enorm wichtig ist. Künftige Hochzeitspaare suchen im Internet und googeln nach einem Hochzeitsfotografen. Und hier entscheiden die gezeigten Referenzfotos ob der Daumen für einen Auftrag nach unten oder nach oben geht. Der Preis spielt dabei eine eher untergeordnete Rolle. Hier entscheidet die Qualität der Fotos, denn die kommende Hochzeit gibt es nur einmal. Diese Fotos kann man nur einmal machen und dann muss auch die Qualität stimmen.

Portal für Hochzeitsfotografen

Ein Portal wiederum gibt die Möglichkeit sich anzumelden und Fotos hochzuladen. Mit der Option Fotos darüber auch verkaufen zu können. In der Regel wird vor dem Hochzeitstermin zwischen dem Hochzeitspaar und dem Fotografen alles besprochen und geregelt. Das ist auch der Grund weshalb man nur nach einer Besprechung und Beratung als Fotograf nähere und genauere Angaben über einen Endpreis machen kann und nicht auf seiner Homepage. Hier kann allenfalls ein Richtwert angegeben werden. Eine Hausnummer. Denn dort kann er noch nicht erkennen, welcher Aufwand notwendig ist und was gewünscht wird. Beginn und Ende, bzw. seine „Anwesenheitspflicht“, Anzahl der Fotos, Liefertermin der bearbeiteten Fotos und vieles mehr. Wird ein Gehilfe oder zweiter Mann, z.B. für das Licht gebraucht? Sollen es gestellte Fotos „für die Ewigkeit“ sein, oder sollen bei der Hochzeitsgesellschaft auch sogenannte „Reportagefotos“ gemacht werden. Das alles hat Auswirkungen auf den Endpreis der zuvor vereinbart wird. Viele Fotografen vereinbaren dann eine Pauschale für alles, also für ein Gesamtpaket oder Einzelpreise nur für die Fotos die von dem Hochzeitspaar ausgesucht werden. Das alles ist Verhandlungssache und muss vor Beginn der Tätigkeit des Fotografen festgemacht werden. Wobei man die Positionen „Hochzeitsreportage“ und „gestellte Fotos“ bei einer Hochzeit in aller Regel immer als zwei getrennte Pakete sehen muss. Es sind auch zwei völlig unterschiedliche Aufgabenstellungen mit unterschiedlichem Equipment.

Ist alles vorüber, geht es an`s Eingemachte. Fotos müssen gesichtet, bearbeitet und vom Hochzeitspaar ausgewählt werden. In aller Regel müssen dann auch nur die Fotos bezahlt werden die ausgesucht wurden wenn kein Gesamtpaket vereinbart wurde. Und auch nur diese Fotos werden dann bearbeitet und dann ausgeliefert. Die Rechnungsstellung erfolgt in den meisten Fällen erst bei oder nach der Auslieferung der gewählten Fotos. Und genau an dieser Stelle wird ein Portal interessant. Für den Fotografen, aber auch für das Hochzeitspaar.

Bei einem Portal kann man die Fotos hochladen und nur für das Hochzeitspaar und deren Hochzeitsgäste sichtbar machen und einen Zugang vergeben. Das Hochzeitspaar oder auch deren Gäste können dann aus den dort hochgeladenen Fotos die Bilder heraussuchen die Ihnen gefallen. Der Fotograf kann die Preise für jedes Foto eingeben und anzeigen lassen und das Hochzeitspaar kann dann nicht nur die Fotos downloaden, sondern auch sofort bezahlen. Das spart für beide Seiten Zeit und Aufwand. Vor allem auch für das Hochzeitspaar, denn deren Hochzeitsgäste können sich dann „selbst bedienen“ und sich die gewünschten Fotos downloaden. Sie müssen nicht mehr herumreisen und nachfragen wer welches Fotos haben will. Jeder sucht sich das heraus, was er haben will…und er kann es sofort haben und downloaden.

Die Frage ist nur…welches Portal nehme ich? Denn als Fotograf soll ein solche Portal „easy to use“ sein. Also einfach in der Handhabung sein. Unkompliziert. Ausgesucht haben wir aus einer ganzen Reihe von Portalen bei denen wir uns angemeldet haben  PICTRS. „AGB`s“ werden gleich mitgeliefert. Kostenlos enthalten sind bei der Anmeldung 2 GB. Bilder können im Original oder auch komprimiert hochgeladen werden. Bei Originalen sind natürlich die 2 GB schnell ausgereizt. Erst darüber wird es dann kostenpflichtig.

Der Administrationsbereich ist sehr einfach in der Handhabung. In der Kombination mit einer eigenen Homepage gibt es derzeit nichts besseres.

Hochzeitsfotografen gibt es wie Sand im Meer. Gerade in Zeiten der digitalen Fotografie. Den oder die Richtigen zu finden ist für ein Hochzeitspaar gar nicht so einfach. Bei Google gibt es mehr als eine halbe Million Suchergebnisse unter dem Keyword „Hochzeitsfotografen“. Selbst wenn man die Suche einschränkt oder sich auf seine Region beschränkt, sind es immer noch sehr viele. Hier die Stars der Scene zu finden die in der Lage sind Ihre Fotos auch excellent zu bearbeiten und sich im Photoshop auskennen ist gar nicht so einfach. Und genau hier fängt die Arbeit der künftigen Brautleute an. Hier im Vorfeld.

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