Responsive Voice Text & ScreenReader

Was versteht man darunter? Nun, d.h. nichts anderes, als dass man sich seine Internetseiten, Blogseiten oder Beiträge vorlesen lassen kann. Dafür gibt es einen Button den man an beliebiger Stelle per Shortcode gut sichtbar auf einer Seite einfügen kann.

Das Modul dazu kann man sich auf wordpress.org herunter laden. Es ist umsonst. Allerdings nur auf den ersten Blick. Wer sich nicht die Mühe macht sich die Lizenzbedingungen genauer anzusehen kann Probleme bekommen. Umsonst ist es nur für den privaten Bereich und für sogenannte „non-profit“ Projekte. Wer sich hier dazu zählt kann das Modul gerne nutzen. Für alle anderen und das dürfte mittlerweile die Mehrzahl im Netz sein, ist das Modul kostenpflichtig. Und es ist mit 39 bis 49 EUR im Monat nicht gerade ein Schnäppchen. Das sind mehrere hundert Euro im Jahr.

Ich habe es hier einmal getestet. Es funktioniert tadellos. Allerdings hat es noch so seine Macken. Der Text wird nicht flüssig vorgelesen. Es kommt immer wieder zu Unterbrechungen beim Vorlesen das sich wie ein Stocken anhört bevor es dann weitergeht. Dadurch wird die Konzentration des Zuhörers unterbrochen was sehr stöhrend ist. Schon alleine aus diesem Grund würde ich dieses Modul nicht nehmen. Dafür ist es einfach zu teuer. Außerdem versteht man nicht immer alles was die Dame sagt die hier spricht. Manchmal ist es auch ein Genuschel. Ganz so also ob sie selbst nicht ganz verstehen würde was sie hier vorliest.

Wer will, der kann es gerne einmal testen. Aber immer daran denken…für kommerzielle Einsätze muss bezahlt werden. Aber zum Testen reicht ja auch eine Offline-Seite aus.

Hier der Link zu „ResponsiveVoice

Nachtrag zum Oktober 2019

Es gibt auch noch den ReadSpeaker. Allerdings gibt es hier im Gegensatz zu dem vorgenannten Tool keine kostenlose Version. Also nicht für Non-Profit oder für Private. Das App kostet auch keine monatliche oder jährliche Gebühr. Es wird nach Seitenaufrufen abgerechnet.

Es gibt allerdings für nahezu alle gängigen CMS-Systeme Module um es in die Homepages zu integrieren.

Die Entwickler versprechen etwa 20% mehr Besucheraufkommen. Nur ist dies leider so dass es für Privatleute oder Non-Profit-Organisationen  wie z. Beispiel Kirchen, überhaupt keine Rolle spielt im Gegensatz zu Business-Sites. Da ist dann das erstgenannte Tool die bessere Wahl.

Da aber Sehbehinderte sich ihre Texte mit Screenreadern vorlesen lassen, ist zumindest hier der Einsatz auf Homepages nicht unbedingt notwendig, sondern lediglich ein weiterer nicht unbedingt notwendiger Kostenfaktor.

Für Menschen mit einer Leseschwäche hingegen kann es ein richtiges Plus sein, wenn sie nur auf den Button klicken müssen und den Text vorgelesen bekommen. Für Shopseiten möglicherweise auch ein Umsatzplus. Vermutlich wird ein solcher Zusatzdienst bei gewerblichen Seiten in der Zukunft Normalität werden. Wenn auch Sehbehinderte oder Menschen mit einer Leseschwäsche komfortabler einkaufen können oder das Einkaufen erst möglich macht.